BGS
Berufsgruppe der Supervisorinnen und Supervisoren Südtirols

 
 

Was ist Supervision?
Professionelle Beratung für mehr Qualität am Arbeitsplatz

Supervision ist eine Beratungsform, die sich mit Themen aus dem Berufsalltag befasst. Durch angeleitete Reflexion kann berufliches Handeln aus der Distanz und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

Die TeilnehmerInnen werden von SupervisorInnen unterstützt, um

  • die Zusammenarbeit unter MitarbeiterInnen und mit Vorgesetzten zu reflektieren und zu verbessern,
  • die Arbeit mit den Zielgruppen der jeweiligen Organisation bewusster zu gestalten,
  • sich mit den internen und externen Anforderungen der Organisation auseinanderzusetzen.

 

Supervision trägt dazu bei

  • die eigenen Kompetenzen zielgerichtet weiter zu entwickeln,
  • Belastungen und Konflikte am Arbeitsplatz aufzuarbeiten,
  • Berufliches Handeln als sinnvoll und befriedigend zu erfahren,
  • Kommunikation und Kooperation zu verbessern,
  • Veränderungen in der Arbeitswelt konstruktiv zu bewältigen,
  • die Zielgruppen von Organisationen besser zu versorgen,
  • die Arbeit in Organisationen zielführend und zur Zufriedenheit aller Beteiligten auszuführen.

Supervisorische Begleitung stützt und fördert Kreativität am Arbeitsplatz und trägt dazu bei, dass persönliche und berufliche Energien und Ressourcen erhalten und richtig eingesetzt werden. Dies zielt auf eine Humanisierung der Arbeitswelt ab und stärkt die Veränderungsbereitschaft der Beteiligten.

Supervision ist damit eine ergänzende Maßnahme zur fachlichen Aus- und Weiterbildung. Sie hilft, die fachliche und menschliche Qualität von Arbeitssituationen zu sichern und zu entwickeln.

Supervisorische Beratung ist in der Regel ein längerfristiger, kontinuierlicher Prozess, verlangt gegenseitiges Vertrauen und Verschwiegenheit.

SupervisorInnen sind eigens für dieses Beratungsform ausgebildete Fachleute. Die Erkenntnisse der Organisations- und Kommunikationswissenschaften, der Soziologie und Psychologie bilden den theoretischen Hintergrund.

 

  © BGS - Juni 2005
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