Das Nein zur Schützenkompanie

Beitrag aus der Zeitschrift  BAZ

Die Spaltung der Schützenkompanie in der Gemeinde Partschins ist ein heikles Thema und nicht nur in den beiden Dörfern. Diese Teilung ist jedoch nicht mehr rückgängig zu machen. Rabland hat sich von Partschins losgelöst und möchte als eigenständige Kompanie in den Schützenbund aufgenommen werden. Doch für die Rablander "Rebellen" gibt es von Seiten Seiten der Partschinser Schützenkompanie nur ein klares "Nein" zur Aufnahme in den Bund. Die Bezirksleitung Burggrafenamt-Passeier und die Schützenkompanie Partschins "Graf Johann von Stachelburg" sind sich in einen Punkt jedenfalls einig: Streitigkeiten in einen Verein sind nicht die richtige Basis für die Neugründung der Kompanie Rabland "St. Jakob". Die Schützengruppe Rabland wurde im Oktober 2000 in den Bund aufgenommen. Jetzt sind die "Rebellen" wieder draußen, obwohl sie das verlangte Probejahr hinter sich gebracht und laut eigenen Aussagen alle gestellten Forderungen erfüllt haben. Trotzdem wurden sie mit Ablauf des Probejahres Ende Mai 2002 nicht endgültig in den Schützenbund aufgenommen, sondern es wurde eine eine Verlängerung der Probezeit bis Dezember 2002 festgelegt. Was dieses Umdenken veranlasst hat, weiß niemand so genau.

 

Andreas Hofer Tag 2002

Die Schützen stehen für Kameradschaft, Aufrichtigkeit, Standhaftigkeit, Geradlinigkeit und Liebe zur Heimat. Diese Werte, wofür die Schützen einstehen, sollten sie beim "Problem Rablander Schützen-Rebellen" und deren Aufnahme in den Bund einsetzen; respektvoll miteinander umgehen und gemeinsam die richtige Lösung für alle Beteiligten finden.

Astrid Fleischmann