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Heldenehrung durch den ehem. Bezirksmajor Hans Staffler.
Hohe Geistlichkeit! Sehr geehrter Herr Bürgermeister Robert Tappeiner! Lieber Landesrat Bruno, Liebe Ehrengäste, Liebe Musikkapelle, Liebe Jubelkompanie St. Jakob Rabland, Liebe Ehrenkompanie aus Naturns, Liebe Schützenkameraden. |
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56 Jahre keine Zwangeinberufung zum Krieg, dass bedeutet 56 Jahre Frieden im westlichen Teil Europas. Fragen sich viele hat es heute noch einen Sinn, Heldengedenkfeiern abzuhalten? Ist es noch Zeitgemäß den Gefallenen der längst vergangenen Kriege zu Gedenken? Für uns Schützen ist es eine Selbstverständlichkeit, heute noch für die Gefallenen unserer Heimat zu Beten und deren zu Gedenken. Auch wenn wir bis heute von einen Krieg verschont geblieben sind, so stand der Krieg bereits öfters schon vor unserer Haustür. Hass und Willkür haben auch in Europa und in unserer Heimat nicht aufgehört zu existieren. Sie waren immer der Anfang vom Krieg. Jede Intolerante Herrschaft kommt nur zur Macht, wenn die schweigende Mehrheit aus Angst zu Schweigsam wird. So wollen wir nicht zu den Schweigsamen gehören, und uns gegen Hass und Unkameradschaft zur Wehr setzen. Uns für Frieden und Kameradschaft einsetzen. Dies ist das Vermächtnis unserer Gefallenen und Verstorbenen Kameraden, deren Opfer wir nun gedenken. Wir gedenken daher, den Gefallenen und Vermissten Kameraden aller Kriege. Den Südtiroler Freiheitskämpfer der Nachkriegszeit, den verstorbenen Schützenkameraden und Marketenderinnen und alle die durch die lange Hand des Geheimdienstes ihr Leben lassen mussten. Der Herr über Leben und Tod gebe Ihnen den Ewigen Frieden. |
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