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Liebe Schützen, Liebe Ehren- und Festgäste von Auswärts und Hier. Da heute viele gute Worte, gleich anschließend nach dem Gottesdienst gesagt werden, möchte ich nur einen Gedanken zum Evangelium anfügen. Die Apostel, darunter vor allem Jakobus, der Kirchenpatron von unserem Dorf, haben Jesus gebeten, er möchte doch auch das Bitten, so wie er es macht, lehren. Das kürzeste und wohl das einfachste Gebet, hat Jesu dann die Apostel gelehrt. Und eine Bitte in diesem Gebet lautet: „Dein Reich zu uns komme!“ Liebe Schützen von Rabland. Ihr habt nicht nur Kapellen, Wegkreuze; damit wir wissen wo`s langgeht, errichtet. Hier in unserer Gemeinde, unserem Dorf. Ihr habt unsere Feiertage durch Fahnenhissen, durch euer Dabeisein in festlicher Tracht, nach guter alter Tiroler Tradition festlicher gestaltet. Durch Hilfe am Nächsten, Kameradschaftssinn, habt ihr auf eure Weise mitgeholfen, das Reich Gottes in unserer Gemeinde, mehr und mehr aufzubauen. Ein Reich zu Bauen, wo der Mensch sich wohl fühlt, wo er festlich gern mit dabei ist. Napoleon, den die Tiroler Schützen unsere Vorfahren widerstand leisteten, gleichfalls Respekt einjagten, sagte wie er am Ende seines Lebens auf Insel St. Helena gefangen war und begann die Bibel zu lesen, seinen General Graf Pertrant: „Ich kenne die Menschen und ich sage Ihnen Jesus Christus steht einzig und allein da. Alexander, Cäsar, Karl der Große und ich, wir haben Weltreiche gegründet. Aber worauf? Auf Gewalt. Jesus allein, so Napoleon, hat sein Reich auf Friede gegründet. Und zu dieser Stunde noch würden Millionen Menschen für ihn sterben. Wie? Ich sollte nicht daran glauben, wenn ich bedenke welche Mittel ich hatte, mein Reich zu Gründen und zu Erhalten und dann gegen diejenigen betrachte welche Christus besaß, der nur einige Fischer und Handwerker zur Aufrichtung seines Reiches hatte. Mein Reich ist in Trümmer gegangen, dagegen das Reich Christi steht seit 1800 Jahren und breitet sich immer mehr aus.“ so Napoleon. Möge durch die Neugegründete Schützenkompanie St. Jakob Rabland, dieses Reich der Gerechtigkeit und der Liebe, in unserer Gemeinde, in unseren Familien, dies ist meine Bitte an Gott, heute mehr und mehr wieder aufgerichtet werden. Schützen Heil! |