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Mitteilungen
Nicht immer eitel Sonnenschein
war der heurige Sommer. Es ist hier nicht die Rede von den wechselhaften
Wetterbedingungen, sondern vom Leid, das Familien durch plötzliche
Todesfälle heimgesucht hat.
Wir denken dabei besonders an junge Menchen, die von uns gegangen sind.
Auch verschiedene Krankheiten und Unfälle machten auf sich aufmerksam
und ließen uns spüren, wie angefochten unser Leben bleibt.
Einen kräftigen Regenguß bekamen wir ab, wie Ende Juni der,
Leiter des Kirchenchores nach zwei Jahren Tätigkeit kündigte.
Sängerinnen und Sänger sind wirklich nicht zu beneiden. Auch
der Kirchenchor steht vor einer ungewissen Zukunft. Zu guter letzt suchten
Ischiasschmerzen den Organisten heim, sodaß im Augenblick die Kirchenmusik
in Obermais "nichts zu feiern" hat.
Bessere Nachrichten
kamen vom Zeltlager der Jungschar in Aldein. Ungefähr
80 Grund- und Mittelschüler nahmen daran teil u. wurden von ca. 20
Jugendlichen und einigen Erwachsenen betreut. Die gute Zusammenarbeit
und frohe Erlebnisse geben Hoffnung für die Zukunft.
Martin Schnitzer und Veit Gamper treten jetzt nach fünf
Jahren als Verantwortliche ab. Die Pfarrei und die vielen"Zeltlagerer"
sagen ein aufrichtiges Vergelt's Gott und wünschen den Nach folgern
einen guten Einstand.
Von der besten Seite zeigte sich der vorhin gescholtene Sommer beim Pfarrfest
am 12. September. Der Platz "auf der Lahn" entpuppte sich als
ein Geheimtip unter den raren Festplätzen in Obermais. Die Arbeitsgruppe
des Pfarrgemeinderates war letzten Endes selbst über das Gelingen
erstaunt und besonders erfreut über das Echo von seiten der Bevölkerung.
Das Anliegen des Tages "Gemeinschaft erleben - Gemeinschaft schaffen"
wurde durch Messfeier, Tischgemeinschaft, Musik, Quiz
und Spiele in die Tat umgesetzt.
Allen freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser aufrichtiger
Dank, besonders den Verantwortlichen für die Knochenarbeit der Vorbereitung
und Durchführung. Anerkennung gilt der Bürgerkapelle für die feine Unterhaltung
und der Feuerwehr und den übrigen Vereinen sagen wir "DANKE" für die Leihgabe
des Festplatzes samt Zubehör.
Dem ersten Pfarrfest mögen weitere folgen. Dies wünscht sich nicht nur
der nicht immer "geistliche" Festteilnehmer und viele aus der Pfarre,
die diesen Tag in guter Erinnerung behalten.
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