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Die Wege sind es nicht, die den Menschen zu schaffen machen. Kaum einmal wie heute wandern wir Leute, erschließen zu Fuß Ebene, Hügel und Berge - nur "beten gehen": Dieses Abenteuer muten sich nicht viele zu: "Wozu auch? Ich habe keinen Weinberg, meinen Lebensunterhalt bringen nicht die Apfelsorten und was soll die ganze Waid- und Wiesenfrömmigkeit für das Gedeihen der irdischen Güter? Jeder ist seines Glückes Schmied. Und der Herrgott wird es auch nicht ändern können, wenn etwas danebengeht". 1. Es
tut einmal gut nachzudenken und zu entdecken, dass wir Südtiroler
ganz schön satt, selbstzufrieden und zum Teil überheblich geworden
sind: "Um das tägliche Brot sollen andere beten und betteln
gehen - wir haben es - und damit hat sich's". 2. Unsere
Obstkulturen werden gepflegt und betreut und das Ungeziefer wirksam vertilgt.
Für alles gibt es ein "Mittel". Kümmern wir uns dementsprechend
um die Seelenlandschaft unserer Kinder, kommen wir rechtzeitig vorbei,
wenn Jugendliche uns brauchen und tun wir etwas, wenn unsere Ehen verkümmern.
Wir bringen unsere Industriebetriebe auf den besten Stand und kennen Arbeitslosigkeit
nur mehr vom Hörensagen. Das alles macht nicht glücklich, wenn
in den Menschen "der Wurm drin ist" Die Einladung der Stunde
trägt folgende Überschrift: 3. Unsere Kinder und Jugendlichen erfahren alle möglichen Ausbildungen und kennen sich in den Angeboten der heutigen Zeit bestens aus (wir Erwachsene nicht weniger) - nur das Interesse am Herrgott wird immer kleiner und wir merken es gar nicht mehr. "Gott suchen gehen" wäre ein notwendiges Anliegen der Bittgänge von 2000. Die Quelle unseres Jammers ist, daß wir mehr von Laboratorien als von Oratorien (Gebetsstuben) leben". (Albert Einstein). Wenn wir miteinander in die Naif aufbrechen und bei Gott anklopfen, erreichen wir vielleicht mehr als in langen Diskussionen meint einer, der auch in dieses Letztere manchmal verliebt ist. Der
Pfarrer
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