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Mitteilungen


Bei der Pfarrversammlung am "Josefitag" hat sich nicht die Heilige Familie, sondern eine ganz alltägliche mit einem nicht alltäglichen Anliegen auseinandergesetzt. Es ging um die Vorbereitung auf die Sakramente.
Am Ende des ernsthaften Gesprächs wagten es die drei Mutigen, ihre persönlichen Wünsche der Obermaiser Christenheit vorzutragen.

Jugendlicher: "Ich wünsche mir, daß das Alter der Firmung erhöht und die Vorbereitung auf die Sakramente von allen Seiten ernster genommen wird.

Vater: "Ich wünsche mir, daß in Zukunft jeder Elternteil, Mutter und Vater, wenigstens einmal eine Erstkommunion- oder Firmvorbereitunq mitmachen sollte (Kommunion- oder FirmhelferIn), so hätte jeder die große Chance, offen über den Glauben zu reden und sich damit auseinanderzusetzen.

Mutter: "Ich wünsche mir ein Dreifaches: Daß der Herrgott uns Müttern und Vätern die Kraft gibt, uns auch für die religiöse Erziehung einzusetzen;

- für die Eltern, daß sie selber ihre persönliche Beziehung zu Gott pflegen. Es ist wie bei einer menschlichen Beziehung, die kann nur wachsen, wenn sich die Partner regelmäßig dafür einsetzen;

- für die Vorbereitung auf Taufe, Erstkommunion und Firmung wünsche ich mir fähige Personen, die uns Eltern Hilfe und Kraft geben, bei unserer gar nicht so leichten Aufgabe in der heutigen Zeit.

Ich als Pfarrer kann nur hoffen, daß besonders die heurigen Erstkommunion? und Firmeltern über diese Wünsche nachdenken und die ganze Pfarrgemeinde in Zukunft diese Anliegen ernster nimmt.

Möge das Gespräch "am runden Tisch" im Feuerwehrsaal der Anstoß dazu sein ... Sollte es deshalb in den Familien zu hitzigen Auseinandersetzungen kommen, dann kann entweder die Pfarrversammlungsfamilie zur Schlichtung herbeigerufen oder der Heilige Florian mit seinen Wasserwerfern angefordert werden ...
ich für meinen Teil denke mir, daß die heutigen Christen, wenn es um den Glauben geht, nicht so leicht "anbrennen" und die Firmlinge von 2000 ganz gewiß nicht zuviel abbekommen.

Der Pfarrer

Im Mittelalter wurden sogenannte "Hungertücher" vor den Altarraum gehangen, um der leseunkundigen Bevölkerung die Passion Christi zu zeigen. Auch wir sollten uns die Leiden Christi in der Fastenzeit vor Augen halten, weil wir verlernt haben, die Sprache des Glaubens zu lesen.

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