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Mitteilungen
Was
ist ein verlorener Tag?
Ein Tag, an dem du nicht gelacht hast!
Braucht
es noch die 5. Jahreszeit?
(Die Fasnacht in Krise - Warum?)
1. Es gibt keine heiligen Zeiten mehr.
Advent, Fastenzeit und andere christliche Saisonen werden kaum mehr
eingehalten. Wenn es keine ernsten Tage mehr gibt und die Menschen das
ganze Jahr hindurch Unterhaltung geboten bekommen, dann hat es wenig Sinn,
zusätzlich ein närrisches Angebot zu machen.
2. Alle wollen gleich sein.
Die heutigen Medien bringen es mit sich, dass alle das Gleiche hören
und das Gleiche sehen und mit der Zeit das Gleiche denken. Viele kleiden
sich gleich und "geben sich gleich", erzählen dieselben
Witze und verwenden die gleichen Ausdrücke. Eigenheiten vertragen
wir nicht mehr, Besonderheiten werden verdächtig und Originale sterben
aus.
3. Es gibt nur mehr Gescheite.
Es kommen (wenn wir die Eltern hören) keine dummen Kinder auf
die Welt und wenn in Zukunft eine alles umfassende Vernünftigkeit
um sich greift, dann wird es langsam langweilig ... außer es entdeckt
mit der Zeit ein "Gerissener", dass die Dummheit gerade bei
den Gescheiten manchmal zu Hause ist.
4. Die Arbeit hält alles besetzt.
Aber wenn der Mensch nur mehr mit Beschäftigung beschäftigt
ist und für die Zeit keine Zeit mehr hat, dann gibt es wirklich nichts
mehr zu lachen ... und dann wird es soweit kommen, dass die Leute "Lacher"
verdächtigen.
5. Die Phantasie schrumpft.
Der Herrgott hätte einem jeden seinen eigenen "Vogel"
mitgegeben und jeder könnte auf seine eigene Art "zwitschern".
Wenn der Mensch dies kaum tut, dann stirbt das "Fasnachtsorgan"
ab und die Naturkundebücher wissen davon eigenartigerweise auch nichts
zu berichten.
6. Der Mensch ist verwöhnt und bald einmal an alles gewohnt.
"Prinzessin gehen" verliert seinen Reiz, wenn die Königinnen
nicht mehr viel gelten und "Cowboy sein" lockt auch nicht, wenn
der Opa das ganze Jahr mit einem solchen Hut herumläuft.
Und trotzdem kann es auch heute noch gelingen, der Fasnacht zur Ehre zu
verhelfen, wenn wir es zulassen, dass andere uns "den Spiegel vorhalten"
und wir über uns selbst lachen. Möge die eintönige Welt
für ein paar Tage bunt werden und wir voneinander etwas erleben,
was wir nicht schon "in- und auswendig" kennen.
Die
erhofft sich zum "Unsinnigen" der Pfarrer.
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