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Eine Geschichte aus Neuguinea erzählt: Firmhelferinnen kommen in diesen Wochen mit Sr. Maria Pia zusammen und bereiten sich auf die Firmrunden vor. Regelmäßig treffen sie sich in Kleingruppen mit Mädchen und Buben der ersten Mittelschulklassen. Wozu geschieht eigentlich diese Arbeit? Es geht im Grunde nicht um Zeitaufwand, gefüllte Mappen, regelmäßige Marenden, auffallende Feste und ausfallende Geschenke, sondern um die entscheidende Frage: Was braucht der Mensch, und erst recht ein Heranwachsender auf seinem Lebensweg? Die Antwort gibt uns die obige Geschichte: Wir können ohne Gott, ohne das Licht, nicht den Weg finden. Aber sind wir davon wirklich überzeugt, daß wir den Heiligen Geist brauchen ... daß uns seine Kraft auf die Beine hilft und sein Trost von Schwermut befreit? Dann bräuchten wir nicht immer wieder "gestoßen" zu werden, sondern wir wären ein Anstoß für die Mitmenschen, dann brächte unser Beispiel "Leben in die Bude" und nicht langweilige Alltagsgesichter. Luftballone, die kurzfristig mit ein bißchen frommen Getue aufgeblasen und im nächsten Augenblick zerplatzen, machen zwar einen lauten Knall, aber dann ist die Geschichte auch schon erledigt. Wenn
dieser Heilige Geist wirklich eine so entscheidende Lebenshilfe ist -
dann stünde als erster Punkt auf der Tagesordnung: Bitten. Ehrlich
gefragt: Wie oft tust du das als Firmling, als Firmhelferin, als Vater
und Mutter - wie sieht sich die Pfarrgemeinde da in die Pflicht genommen?
meint der Pfarrer. |
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