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Orgel

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Die Pfarrkirche zum Hl.Nikolaus

Der älteste Teil der heutigen Kirche ist das Chor, erbaut im Jahre 1412 durch Meister Konrad von Neumarkt. Es gehört zugleich mit den aus derselben Meisterhand geschaffenen Chöre in der Villnerkirche und der Kirche von Pinzon zu den besten Werken der hochgotischen Kirchenarchitektur Südtirols.
Besonders hervorzuheben ist das 6-armige Fächergewölbe, dessen Schlussstein mit einem Relief des hl.Nikolaus geschmückt ist.
Das Langhaus entstand um 1500 und ist mit einem Sterngewölbe versehen. Der hohe Bau ruht auf runden Halbpfeilern.
Im Jahre 1645 wurden die Seitenschiffe angebaut.
Die hohen Wandflächen wurden im Jahre 1938 mit Fresken vom Kreuzweg Christi durch Konrad Fasal aus Brixen geschmückt.
Im linken Seitenschiff befindet sich eine "Pietá" aus Lindenholz. Im rechten Seitenschiff hängt ein Ölgemälde aus dem Jahre 1630 der Geburt Christi vom Maler Horatius Giovanelli aus Cavalese. Vom gleichen Maler sind auch die zwei Ölgemälde von der "Anbetung der Magier" und vom "letzten Abendmahl" an der Rückwand der Kirche.
Die hochgotischen Fresken mit den vier Symbolen der Evangelisten am Gewölbe des rechten Seitenschiffes wurden im Jahre 1986 freigelegt. Offensichtlich befand sich hier eine Seitenkapelle.

Der Hochaltar aus Stuckmarmor mit Säulenaufbau und bewegtem Giebel stammt aus dem Jahr 1750. Er ist ein Werk des Meisters Hannibal Bittner aus Kärten.
Das Altarbild (1750), ein Ölgemälde des Meisters Marco Antonio Vincenzi aus Cavalese, zeigt den hl.Nikolaus und den hl.Gallus als Fürsprecher bei Maria.
Der ursprünglich romanische Glockenturm aus dem 13.Jahrhundert mit den zwei- und dreiteiligen Rundbogenfenstern erhielt nach dem Brand 1631 bei der Renovierung das schöne Spitzdach.
Das Fresko an der Aussenfassade aus dem Jahr 1751 oberhalb des Hauptportals stellt den hl.Nikolaus als Schutzpatron der Pfarrei dar
und stammt vom gleichen Meister des Ölbildes am Hochaltar

 

Die Orgel der Pfarrkirche zum Hl.Nikolaus

Erbauer

Franz (I) Reinisch

Steinach in Tirol - Österreich

Baujahr 1893  

Restaurator

Josef Kaufmann

Deutschnofen

Restauriert 1987  

Traktur

mechanisch

 

Registratur

mechanisch - Registerzüge

 

Spieltisch

freistehend

 
Disposition    

Hauptwerk I.

C - f’’’’  -  54 Tasten

Bourdon 16’, Principal 8’
Salicional 8’, Gamba 8’
Rohrflöte 8’, Spitzflöte 8’
Oktov 4’, Rauschquinte 2 2/3’,
Mixtur 2’

Nebenwerk II.

C - f`’’’  -  54 Tasten

Lieblich Gedeckt 8’, Dolce 8’, Geigen Prinzipal 8’, Fugara 4’, Flöte 4’

Pedal:

C - h°     -  24 Tasten

Subbass 16’, Violonbass 16’, Oktavbass  8’, Cello 8’, Trompete 8’

Spielhilfen

Koppeln: II / I,  II / P, I / P (Zug), Kollektivtritte: mf, f, ff

 

Bemerkungen

Umbauten/Restaurierungen

1929, Vincenzo Mascioni (Varese)
1958, Leopold Stadelmann (Eggen)