Jagdhornbläsergruppe Ritten
 
Rückblicke
Auszug aus der Tageszeitung "Dolomiten" vom 12. Juni 2001 über das VIII. Südtiroler Jagdhornbläsertreffen, das von den Rittner Jagdhornbläsern veranstaltet wurde:
"Bereicherung für das Jagdwesen"
VIII. Südtiroler Jagdhornbläsertreffen in Klobenstein am Ritten - Insgesamt 29 Gruppen
Klobenstein/Ritten (fh) - Rund 240 Jagdhornbläser aus Südtirol, Österreich und Sachsen hatten sich am Rathausplatz in Klobenstein zum VIII. Südtiroler Jagdhornbläsertreffen eingefunden. Europaparlamentarier Michl Ebner bestärkte die Jagdhornbläser in ihrem Bestreben, Anerkennung und Wertschätzung auf europäischer Ebene zu erlangen.
"Beim Klange der Hörner im Grünen zu liegen...". Mit diesem Zitat aus dem Jägerchor der Oper "Freischütz" von Carl Maria von Weber erinnerte Landesjägermeisterstellvertreter Erich Prenn in seiner Festrede an die Ursprünge der Jagdmusik. Ausgerichtet hatte das landesweite Treffen die Jagdhornbläsergruppe Ritten, zu dem 24 der insgesamt 29 Jagdhornbläsergruppen erschienen waren. Landeshornmeister Pio Pescoller hatte die musikalische Leitung inne.
"Die Jagdhornmusik hilft uns, die richtige Stimmung zu erleben", betonte Landesjägermeisterstellvertreter Erich Prenn in seiner Festrede. Eine Lanze für die Anliegen der Jägerschaft brach das Mitglied des Ehrenkomitees, Europaparlamentarier Michl Ebner. "Als Vorsitzender der Intergruppe für Jagd, Fischerei und Umwelt des Europäischen Parlamentes will ich demnächst eine Tagung über jagdliches Brauchtum in Europa und im Besonderen über das Jagdhornblasen organisieren. Ich möchte dazu eine Horngruppe aus Südtirol nach Straßburg einladen, damit wir unsere Anliegen den Entscheidungsträgern auf europäischer Ebene vorbringen können", sagte Ebner beim Festakt vor dem Rathaus in Klobenstein.
"Das Jagdhornblasen, das in den letzten Jahren in unserem Lande einen ganz bedeutenden Aufschwung erlebt hat, ist für unser Jagdwesen eine echte kulturelle Bereicherung", meinte Landesobmann Robert Mair. "Die Gründung der Südtiroler Jagdhornbläservereinigung im Jahre 1993 war ein wichtiger Markstein für das Südtiroler Jagdhornblasen", betonte Mair. Er hob vor allem das Wirken des Landeshornmeisters aus Bayern a. D. , Hildebrand Walther, hervor, der durch seine Aufbauarbeit wesentlich zur Entwicklung und Förderung das Jagdhornblasens in Südtirol beigetragen hatte.
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