Entstehungsgeschichte:
Dem Beispiel der Osttiroler Feuerwehren folgend, schlossen sich die 6 damals bestehenden Feuerwehren des Pustertals (Bruneck, Sand i T., St. Lorenzen, Toblach, Niederdorf, Welsberg) im Bezirksverband Pustertal zusammen und hielten in Welsberg am 13. März 1887 die Gründungsversammlung ab. Die Feuerwehr Innichen gerhörte dem Bezirksverband Lienz an. Nach und nach wurden auch in den anderen Dörfern Feuerwehren gegründet, die sich in der Folge dem BFV anschlossen.
Durch die Teilung Tirols nach dem 1. WK waren die Feuerwehren Innichen, Sexten, Winnebach und Vierschach vom Bezirk Lienz abgeschnitten und ersuchten um Aufnahme in den Bezirk Pustertal. 1925 war der Bezirkstag in Niederdorf geplant, konnte aber wegen der faschistischen Regierung Italiens vom 9. Juni 1925, die die Auflösung aller Feuerwehren verfügte, nicht abgehalten werden. Die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehren ist aber dennoch nicht zum Erliegen gekommen. 1939 war ein Jahr, das den Feuerwehren durch Option, Abwanderung und Kriegsausbruch arg zusetzte. In den ersten Nachkriegsjahren lebte die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehren sofort überall wieder auf. Aber erst das Regionalgesetz vom August 1954 schaffte die gesetzlichen Grundlagen, dass sich die Feuerwehren neuerdings zu Bezirksverbänden und zum Südtiroler Landesfeuerwehrverband zusammenschließen konnten.
Am 1. August 1955 trafen sich Kommandanten, Stellvertreter und Schriftführer aller damals bestehenden 21 Feuerwehren des Gerichtsbezirks Welsberg, um den Bezirksverband Oberpustertal aus der Taufe zu heben.
Aufgaben des Bezirksverbandes:
Der Bezirksverband vertritt die Feuerwehren nach außen in allen Belangen und unterstützt sie in allen Organisations- und Verwaltungsangelegenheiten.
Er ist mitverantwortlich für den Schulungs- und Ausbildungsstand der angeschlossenen Wehren.
Er unterstützt die Feuerwehren bei Großeinsätzen in der gesamten Koordinierung.
Er beratet die Feuerwehren bei der Ausrüstungsbeschaffung und ist verantwortlich für die Abstimmung der örtlichen und überörtlichen Ausrüstung (Stützpunktausrüstung).
Er begutachtet die Finanzierung der Ausrüstung.
Er fürht Bezirkseinrichtungen, wie Bezirksfunknetz, Bezikseinsatzzentrale, er koordiniert die Erstellung von Alarm- und Einsatzplänen, führt das Bezirkslager für Katastrophenmaterial und Gerät.
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Der Bezirksverband Oberpustertal mit Sitz in Welsberg besteht aus 5 Abschnitten mit 23 Feuerwehren
| Abschnitt 1 |
Innichen, Sexten, Moos, Winnebach, Vierschach |
| Abschnitt 2 |
Toblach, Aufkirchen, Wahlen, Niederdorf, Prags |
| Abschnitt 3 |
Welsberg, Taisten, Pichl, St. Martin, St. Magdalena |
| Abschnitt 4 |
Oberolang, Mitterolang, Niederolang, Geiselsberg |
| Abschnitt 5 |
Niederrasen, Oberrasen, Antholz-Niedertal, Antholz-Mittertal |
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