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2.10
Tödlicher Verkehrsunfall auf der Mebo
Am
2.10 um 0.30 Uhr wurden die Wehrmänner durch das Auslösen
der Piepser alarmiert. Die Durchsage lautete: Verkehrsunfall
auf der Mebo mit eingeklemmter Person.
Kurze Zeit später rückten 3 Mann mit dem Rüst
aus. Sie begaben sich auf die Nordspur der Schnellstraße
um dann bei der nächsten Ausfahrt umzudrehen und zum
Unfallort zu gelangen. Jedoch also sie auf der Höhe des
Einsatzortes eintrafen sahen sie das es keinen Sinn machte
umzudrehen und auf die Südspur einzufahren da es an der
Unfallstelle zuwenig Platz gab. Deshalb entschied man sich
auf der Norstpur zu bleiben und das Geräte zur unfallstelle
über die Mittelleitschiene zu tragen. Am unfallort waren
bereits 2 RTWs und ein NEF des Weißen Kreuzes die die
Versogrung der Patienten durchführten.
Die Männer rüsteten sich sofort mit hydraulischen
Scheren und Spreitzern aus um die eingeklemmte Person zu bergen.
Da der Notarzt leider nur mehr den Tod des Verletzten feststellen
konnte hatten die Männer nur mehr die traurige Aufgabe
den toten Körper aus dem vollig zerstörten Auto
zu bergen. Diese Arbeit nahm immerhin noch 20 Minuten in Anspruch.
In der zwischen Zeit trafen am Unfallort auch der TLF und
der MTF ein. Die Männer im MTF übernahmen die Sperrung
der Schnellstraße.
Im Einsatz waren für ca. 2 Stunden (Aufräumungsarbeiten)
insgesamt 15 Wehrmänner.
Dolomiten
Artikel:
Der Auffahrunfall ereignete sich um 0.15 Uhr genau an der
MeBo-Einfahrt. Lahoussine Ahandour fuhr mit seinem Opel Corsa
in die Schnellstraße ein, als er vom Opel Astra des
aus Richtung Marling kommenden L.H. (22) seitlich erfasst
wurde. Das Auto des Marokkaners wurde durch die Wucht des
Zusammenpralls 30 Meter weitergeschoben.
Als das Weiße Kreuz Lana und der Notarzt aus Meran
am Unfallort eintrafen, konnten die Retter nur noch den Tod
von Ahandour feststellten. Der Marokkaner war im Fahrzeugwrack
eingeklemmt; die Burgstaller Feuerwehr befreite den Leichnam
mit Schneidegeräten aus dem Auto. Der in Seis wohnhaft
gewesene Mann arbeitete als Pizzabäcker und Koch; er
hatte bis Ende August in Meran gelebt.
Der 22-jährige L.H. aus Algund trug bei dem Unfall nur
leichte Verletzungen davon; das Meraner Rote Kreuz brachte
ihn mit Schnittwunden im Gesicht ins Krankenhaus. Die Ermittlungen
zur Klärung der Unfallursache führt die Meraner
Straßenpolizei durch; L.H. soll laut Angaben der Polizei
mit hoher Geschwindigkeit sowie angetrunken (1,7 Promille)
unterwegs gewesen sein.
Wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die MeBo
bis etwa 2 Uhr gesperrt. Die Einfahrt auf der Höhe Sinichs
ist zur Zeit besonders unübersichtlich: Wegen Bauarbeiten
sind die Fahrspuren verengt worden. Eine eigene Beschleunigungsspur
zum Einfahren gibt es praktisch nicht.
Bilder aus DOLOMITEN
und ALTO
ADIGE:
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