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AvalungTM |
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| AvaLungTM wurde 1996 durch Thomas Crowley und die Herstellerfirma Black Diamond Equipment Ltd. in den USA entwickelt (17). Es handelt sich um eine ärmellose Weste oder ein Gurtensystem, das im ungesicherten Gelände am Oberkörper getragen wird. Im Fall einer Lawinenauslösung muss der Skifahrer ein Mundstück in den Mund nehmen und während der Verschüttung zur Atmung im Mund behalten, wobei die Einatmungsluft durch ein Ventil von der Ausatmungsluft getrennt wird. Dadurch wird ein künstlicher Hohlraum geschaffen und eine Kohlendioxid-Anreicherung im Körper vermieden. Aus den 33 bisher erfolgreich durchgeführten Tests kann man schließen, dass ein Ganzverschütteter bis zu einer Stunde im Schnee überleben kann. Bisher wurden einzelne Lawinenverschüttungen mit AvaLungTM bekannt und überlebt. Trotzdem hat die Internationale Kommission für Alpine Notfallmedizin bisher keine Empfehlung zur Verwendung dieser Rettungsweste gegeben (18). Eine endgültige Beurteilung bedarf einer größeren Fallzahl. Zweifel bleiben vor allem, wie viele Träger der Weste AvaLungTM im Ernstfall imstande sind, das Mundstück rechtzeitig zu positionieren. Der gravierende Nachteil des Systems ist die Tatsache, dass AvaLungTM eine Ganzverschüttung mit all ihren Risiken in Kauf nimmt und eine rechtzeitige Bergung auch bei einer Verlängerung der Überlebenszeit nicht garantiert werden kann. |
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