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Der Lawinen - Airbag (14) |
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| Verzichte trotz Airbag - Ausrüstung nie auf LVS - Gerät und Schaufel. Gehe auch mit Airbag kein zusätzliches Risiko ein! |
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| Bei dieser seit 1991 im Handel verfügbaren Sicherheitsausrüstung handelt es sich um zwei in einen Rucksack seitlich integrierte Kunststoffballons, die im Falle eines Lawinenabgangs durch Ziehen einer Reißleine in wenigen Sekunden mit 120 - 150 Liter eines Stickstoff - Luftgemisches gefüllt werden. Durch die Verringerung der Gesamtdichte der Einheit Skifahrer - Ballon gegenüber der Schneedichte und durch den physikalischen Effekt der "inversen Segregation" (große Körner bleiben an der Oberfläche (15)), wird eine Ganzverschüttung verhindert, so dass der Variantenskifahrer oder Tourengeher nur teilweise verschüttet wird oder unverschüttet auf der Schneeoberfläche liegen bleibt. Im Zeitraum von 1991 bis 2002 wurden 40 Fälle dokumentiert, in denen Personen mit Lawinen-Airbag von einer Lawine erfasst wurden. Davon haben 39 Personen den Unfall überlebt, 1 Skifahrerin wurde trotz ausgelöstem Airbag tödlich verschüttet. Voraussetzung für den Auftrieb ist eine ausreichende Fließstrecke der Lawine. Gerät die erfasste Person in den Stauraum einer Lawine und wird sie von einer Nachlawine verschüttet, kann der Auftrieb nicht mehr wirksam werden. Die Wahrscheinlichkeit, ganz verschüttet zu werden, wird durch den Airbag von 39% auf 16.2%, die Mortalität von 23% auf 2.5% verringert (16). Nach den vorliegenden Daten stellt der Airbag zurzeit das mit Abstand beste Gerät zur Verringerung der Mortalität durch Lawinenverschüttung dar. |
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