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Das Lawinen - Verschütteten - Suchgerät (LVS - Gerät) |
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| Besitzt Du ein LVS - Gerät? Hast Du den Umgang mit dem Gerät geübt? Das LVS - Gerät hilft Dir nur, wenn Du es bedienen kannst! Ein LVS - Gerät ohne Schaufel ist so gut wie kein LVS - Gerät! |
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| 1968 wurde das erste Sender-Empfänger-Gerät für Skitourengeher durch Lawton in den USA ("Skadi) konstruiert. Rückblickend kann man sagen, dass das LVS - Gerät die Überlebenschance bei Ganzverschüttung verbessert hat, jedoch nicht so deutlich, wie vielfach angenommen wurde. Die durchschnittliche Verschüttungsdauer wird bei Verwendung des LVS Geräts von 120 auf 35 Minuten deutlich gesenkt, die Mortalität hingegen nur von 76% auf 66% (12,13). Der Grund für diese Diskrepanz liegt im steilen Verlauf der Überlebensfunktion: da die Überlebenswahrscheinlichkeit bereits 35 Minuten nach der Verschüttung auf ein tiefes und anschließend flach verlaufendes Niveau abgesunken ist, kann sich auch die deutliche Verkürzung der Verschüttungsdauer von 120 Minuten auf 35 Minuten nicht im selben Ausmaß auf die Mortalität auswirken. In 27% erfolgt die LVS - Ortung nicht durch Kameraden, sondern durch organisierte Rettungsmannschaften, wobei die Mortalität 97% beträgt. Das LVS erfüllt seinen Zweck nur dann, wenn es in der Kameradenhilfe unmittelbar nach der Verschüttung fachgemäß eingesetzt wird, was eine fundierte Ausbildung im Umgang mit dem Gerät voraussetzt. Viele Skitourengeher und Variantenskifahrer können das LVS - Gerät nicht oder nur unzureichend bedienen. Jedes LVS - Gerät ist so gut wie sein Anwender, seine Wirksamkeit hängt vom Ausbildungsgrad des Anwenders ab. Übung im Umgang mit dem LVS - Gerät ist unbedingt erforderlich! Es bleibt abzuwarten, in wie weit sich die neue, digitalisierte Generation von Suchgeräten, mit der Möglichkeit einer direktionalen, d.h. die Richtung weisenden Ortung, auf die Mortalität auswirken wird. |
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