|
|
||||||
|
|
||||||
![]() |
||||||
Posttraumatische Belastungsreaktionen |
||||||
| Eine Studie (15) hat gezeigt, dass nach einem Lawinenunfall insgesamt 28%, nach einer Ganzverschüttung sogar 41% der Verschütteten vorübergehend unter psychischen Belastungsreaktionen (z.B. sich aufzwängende Erinnerungen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schuldgefühle) leiden. Bei 18% der Ganzverschütteten bleiben die Beschwerden über Jahre bestehen. Dieser hohe Anteil an posttraumatischen Belastungsstörungen (Post Traumatic Stress Disorder PTSD (16)) gibt zu bedenken, dass psychotraumatologische Folgeschäden bisher unterschätzt wurden und sollte dazu Anlass geben, auch bei Lawinenunfällen ein Team zur Krisenintervention (KIT) bereitzuhalten. Dem entsprechend ist es auch notwendig, die Rettungsmannschaft mit Debriefings (critical incident stress debriefing, CISD) zu betreuen, vor allem bei Unfällen mit mehrfachen Totbergungen. |
||||||
|
|
||||||
![]() |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||