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Transport |
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| Nach erfolgter Befreiung aus der Lawine spielt die Gefahr der raschen Abkühlung eine wesentliche Rolle, besonders bei kalten Außentemperaturen und Wind. Für den Abtransport muss der Patient vor einem weiteren Abkühlen geschützt werden. Die Wärmepackung (14) ist eine in Mitteleuropa etablierte Methode zur Wärmeisolation eines Patienten vor einem langen Abtransport. Durch diese Maßnahme kann keine Wiedererwärmung erzielt, aber ein weiteres Abkühlen verhindert werden. Benötigt werden: 2-3 Wärmebeutel, 1 Alufolie, 2 Wolldecken, 1 Mütze, 1 Biwaksack. Beim bewusstlosen, nicht intubierten Patienten erfolgt die Wärmepackung in Seitenlagerung. 1. Vor dem Umlagern des Patienten Auflegen von 2 Wolldecken (1 Decke in der Längsrichtung, 1 Decke quer) und 1 Alufolie (quer) auf der Verletztentrage oder Akja. 2. Umlagern des Patienten unter Vermeidung großer Bewegungen. 3. 2-3 chemische Wärmebeutel in Herznähe auf Thorax und Oberbauch, nicht direkt auf die Haut. 4. Patienten in Decken und Alufolie dicht einpacken, in den Biwaksack legen. 5. Mütze (50% der Körperwärme gehen aufgrund der geringen Isolation der Schädeldecke und fehlenden Gefäßverengung über den Kopf verloren). Beim Umlagern und während des Abtransportes sind große Körperbewegungen des Patienten strikt zu vermeiden, um ein Vermischen von kaltem Blut der Körperschale mit dem etwas wärmeren Blut der zentralen Organe zu verhindern. |
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