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A) Maßnahmen bei kurzer Verschüttungsdauer
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| In diesem Zeitabschnitt ist die Schnelligkeit der Bergung entscheidend, um ein rasches Ersticken zu verhindern. Die Feststellung einer Atemhöhle ist von zweitrangiger Bedeutung. Noch während der Bergung müssen eventuell verlegte Atemwege so rasch wie möglich freigelegt werden. Bei Ateminsuffizienz oder Atemstillstand muss die Beatmung bereits in der Bergungshöhle begonnen werden. Da eine lebensbedrohliche Hypothermie nicht zu erwarten ist, wird der Patient nach den allgemeinen notfallmedizinischen Richtlinien (ILCOR guidelines 2000 (5) behandelt. Befindet er sich in kritischem Zustand, so kann man davon ausgehen, dass dieser auf ein drohendes Ersticken (Verlegung der Atemwege, mechanische Thoraxkompression, Aspiration) oder auf ein mechanisches Trauma zurückzuführen ist. Bei eingetretenem Herzkreislaufstillstand muss die Basisreanimation (BLS, Basic Life Support), bzw. erweiterte Reanimation (ALS, Advanced Life Support) eingeleitet werden. Vor einem längeren Abtransport muss der Patient prophylaktisch mit einer Wärmepackung versorgt werden, bestehend aus chemischen Wärmebeuteln, Aluminiumfolie, Decken, Biwaksack und Mütze. Die Wahl des geeigneten Zielkrankenhauses richtet sich bei traumatisierten Patienten nach der Art der Verletzung, ansonsten wird das nächstgelegene Krankenhaus mit Intensivabteilung angeflogen. |
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