"Damit das Recht auf Nahrung kein frommer Wunsch bleibt"

„Ohne Gerechtigkeit gibt es kein Brot, ohne Brot keine Freiheit, 
ohne Gerechtigkeit und Freiheit keinen Frieden in der Welt.“

Heinz Zahrnt (1915-2003) deutscher Theologe,
Schriftsteller und Publizist

Liebe Spenderinnen und Spender, 

die ökumenische Kampagne 2008 steht unter dem Stichwort Nahrung. Der Slogan der nächsten drei Jahre heisst „Damit das Recht auf Nahrung kein frommer Wunsch bleibt“. Nach den beiden vergangenen Menschenrechtskampagnen wissen wir, dass unser Einsatz wichtig ist, damit auch die Ärmsten zu ihrem Recht kommen. Daher wird der diesjährige Slogan mit dem Untertitel ergänzt „Recht auf Nahrung braucht politischen Willen“. Es geht den Hilfswerken „Brot für alle“, „Fastenopfer“ und „Partner sein“ darum, wie der Zugang zu Land und die Nutzungsrechte von Land, Wasser und anderen natürlichen Ressourcen sichergestellt werden können. Die Arbeit der Landlosenbewegung, Bäuerinnen-und Bauerngenossenschaften steht dabei im Zentrum. Sie alle suchen nach eigenen, innovativen Wegen, ihr tägliches Brot zu erwirtschaften. Auch „Partner sein“ unterstützt solche Projekte, in der die Hilfe zur Selbsthilfe der Ärmsten im Vordergrund steht. 

Zur Aufklärungsarbeit gehört auch, dass „Partner sein“ die Kampagne „0,7% Gemeinsam gegen Armut“ mit trägt und bis in den Frühling 2008 dafür Unterschriften sammelt. Mehr Informationen sind zu finden unter www.gemeinsamgegenarmut.ch


Unsere Projekte für das Jahr 2008:

Dieses Jahr setzt „Partner sein“ einen Schwerpunkt in den Philippinen. Seit über zwanzig Jahren realisieren wir Projekte mit der „Philippinisch Unabhängigen Kirche“ IFI, welche dort die Kirche der Armen genannt wird. Mit unseren Projekten versuchen wir, unsere Schwesterkirchen im fernen Asien in ihrem Kampf um Gerechtigkeit und der Bekämpfung von Armut und Analphabetentum zu stärken. 

Zum Thema der diesjährigen Aktion passen auch die neuen Projekte in Rumänien (Aufbau einer Volksküche in Bakau) und im Kongo (Brot für die Armen in Goma). Die Zusammenarbeit mit ausgewählten und zuverlässigen Projektpartnern bietet gewähr, dass jeder gespendete Franken auch dorthin gelangt, wofür er vorgesehen war.

Es ist uns ein Anliegen, allen Spenderinnen und Spender herzlich zu danken für die Unterstützung der Fastensammlung 2007 – unter dem Motto: „Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig sein“ - die Fr. 100'270 (Vorjahr Fr. 108'450) erbracht hat, davon Fr. 10'708 von den anglikanischen Kirchgemeinden. Daneben kann auch auf die erneute Unterstützung durch die Stiftung „Solidarität Dritte Welt“ verwiesen werden. 

Im Namen unserer Partnerinnen und Partner danken wir Ihnen, dass Sie unser Hilfswerk treu unterstützen. Sie verhelfen so weniger bemittelten Menschen in Asien, Afrika und Europa zu einem menschenwürdigen Leben!
 
Armin Lüthy
Präsident
Pfarrer Christoph Schuler
Projektleiter