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Singen macht gesund und glücklich
Wissenschaftler der Universität Frankfurt/Main haben herausgefunden,
dass der Gesang das Abwehrsystem stärkt und die Selbstheilungskräfte
des Körpers stimuliert.
Die Forscher hatten vor und nach der Probe eines Laienchores die Zahl
der Antikörper im Blut gemessen.
Das Ergebnis:
Während des einstündigen
Gesangs war die Konzentration von Immunglobulin A und Kortisol - die
als Kennzeichen für die Immunabwehr des Körpers gelten - deutlich
erhöht.
Und Singen ist Balsam für die Seele. In mehreren
Langzeit-Untersuchungen hat der Musikwissenschaftlers Karl Adamek
nachgewiesen, dass singende Menschen lebensfroher, ausgeglichener und
zuversichtlicher sind als andere. Zudem verfügen sie über ein größeres
Selbstvertrauen, haben öfter gute Laune, verhalten sich sozial
verantwortlicher und sind psychisch belastbarer. Das bestätigt auch
die Psychologin Ute Prahl: "Singen ist eine der besten Therapien
überhaupt, weil es Körper und Seele wieder zusammenbringt, also
ganzheitlich wirkt."
Das Vorurteil vieler Menschen, sie könnten gar nicht singen, ist nach
Ansicht der Experten falsch.
"In der Regel hat jeder gesunder Mensch ein gewisses musikalisches
Talent", sagt Klaus Peter Samson,
Direktor der Hamburg "SängerAkademie". "Nur in wenigen Ausnahmen ist
Hopfen und Malz verloren,
und man ist nie zu alt, das Singen zu lernen."
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