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...1960
Im 1142
gegründete Kloster
Neustift hatte die Pflege von Musik und Gesang von Anfang an einen
hohen Stellenwert.
Als der
Chorleiter von Wilten, Prof. Josef Gasser (1873 in Lienz geboren), im
Jahre 1922 nach Neustift berufen wurde, nahm die betreffende
Institution einen neuen Aufschwung, und in Neustift blühte das
Musikleben wieder auf. Gasser entfaltete eine umfangreiche
Kompositionstätigkeit. Einiges wurde auch vom Knabenchor, den er bald
durch Buben aus dem Dorf ergänzte, aufgeführt. 1924 belebte Josef
Gasser auch das
Sternsingen wieder, einen alten Brauch des Stiftes. Bis zum Tode
des großen Meisters der Tonkunst im Jahre 1957 gab es in Neustift eine
rege musikalische Tätigkeit.
Die
Gründung des Männerchores hängt eng mit der genannten Entwicklung
zusammen. Der betreffende Verein ging nämlich aus einer
Sängergemeinschaft hervor, die im Knabenalter unter Prof. Gasser eine
gediegene Grundausbildung erhalten hatten. Mitte der 50er Jahre hatte
diese Gruppe die Zäsur des Stimmbruchs bereits hinter sich und begann
auf Initiative des damaligen Neustifter Pfarrers Hw. Andreas Maister
sich regelmäßig zusammenzufinden zu geselligem Singen, das aber bald
schon chorbildnerischen Charakter bekam. Eine große Stütze dabei war
auch die Mitwirkung des Wöschenvaters Peter Winkler, in dessen Stube
man sich traf.

Am 14. Jänner
1959 erhielt der junge Chor eine vereinsmäßige Struktur.
In das
Gründungskomitee wurde gewählt:
Ingenuin
Brugger als Chorleiter. Er war nach dem Tode von Josef Gasser
Chorleiter und Organist im Stift. Der erste Obmann war Josef Huber,
Obmann Stellvertreter Franz Markart, Schriftführer und Kassier Johann
Wachtler, Rechnungsrevisoren Alois Weissteiner und Johann Vonklausner.
Der Chor fand
bald ein umfangreiches Betätigungsfeld. Es begann mit dem 1.
Sängerfasching1959 und zog sich über das ganze Jahr dann hin mit
Auftritten bei kirchlichen Festen und weltlichen Geselligkeiten
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