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1990 bis 2000

 

Zu Ostern 1990 gab es zwei geistliche Konzerte. Aufgrund des großen Zuspruchs beschloss man, alle zwei Jahre ein geistliches Konzert zu geben. In diesem Jahr galt es, das 30-jährige Bestehen des Männerchores zu feiern. Bei der Festakademie am 8. September sang auch Cilla Grossmeyer, eine bekannte Konzertsängerin aus Israel. Sänger mit mindestens 15 Jahren Mitgliedschaft erhielten eine Urkunde.

 

 

 

Im Jänner 1991 erfolgte ein Wechsel an der Führungsspitze: Josef Zanol, der bereits als Vizeobmann viel für den Verein getan hatte löste Franz Markart, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte, als Obmann ab. Markart wurde zum Ehrenobmann ernannt.

 

Im April 1992 stand wieder ein geistliches Konzert auf dem Programm.

 

Am 28 August 1992, dem Fest des heiligen Augustinus, umrahmte der Männerchor anlässlich der

850-Jahr-Feier des Klosters Neustift das Pontifikalamt. Es gehört zur Tradition, dass der Männerchor am großen Festtag der Augustiner-Chorherren in der Basilika singt.

 

Im Herbst folgte ein Auftritt in der Sendereihe "Klingendes Österreich"

 

1993 beschritt der Verein beim Frühjahrskonzert wiederum neue Wege, als er einen bunten Melodienreigen zum Thema "Ach die Weiber" präsentierte.

 

 

 

1994 erfolgte erneut ein Obmannwechsel. Das betreffende Amt wurde nun Erich Deltedesco übertragen.

 

1995 stand Rudi Chizzali nicht mehr zur Verfügung. Johann Wachtler erklärte sich bereit erneut die Leitung zu übernehmen.

 

Im Dezember 1995 veranstaltete man erstmals in der Vereinsgeschichte ein Adventssingen, das auch in den folgenden Jahren stattfand und in der Zwischenzeit zur Tradition geworden ist.

 

Ein harter Schlag traf den Männerchor, als Johann Wachtler am 25. August 1997 bei einem tragischen Bergunfall sein Leben verlor.

 

Am 03. Jänner 1998 verstarb ein weiteres Gründungsmitglied, nämlich Alois Weissteiner.

 

Am 11. Dezember 1998 wurde Pepi Niederstätter, mehrere Jahre Mitglied des Chores, zu Grabe getragen.

 

Die tragische Phase war aber noch nicht zu Ende, denn am 15. Februar 1999 verunglückte das Gründungsmitglied Willi Huber und seine Frau bei einem Verkehrsunfall tödlich.

 

In dieser schwierigen Zeit hatte Eugen Reinthaler vorübergehend die Leitung des Chores übernommen, bis es dem rührigen Ausschuss gelang, erneut Prof. Chizzali als Chorleiter zu gewinnen.

 

1999 weilte der Chor zweimal im Ausland: Ende Juni als Gast des Schwäbischen Sängerbundes in Ulm und im September in St. Florian(Oberösterreich).

 

 

 

 

 

 

 

 

   
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