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1960 bis 1970
Langsam
kristallisierten sich die Schwerpunkte heraus, auf die der junge Verein
seine Probenarbeit konzentrieren wollte. An die erste Stelle wurde die
Tradition und Pflege des Sternsingens gesetzt.
Jahre hindurch sang der Chor
zu vielen kirchlichen und weltlichen Anlässen. Bei der Primizfeier von
Hw. Remigius Weissteiner in Neustift am 17. Juli 1960 umrahmte der
Männerchor gemeinsam mit dem Domchor von Brixen die Feier, und zwar
unter der Leitung von Prof. Angelo Alverà.
Eine Schwierigkeit ergab
sich aufgrund der Tatsache, dass Prof. Brugger ab Herbst 1964 nicht
mehr im Stift tätig war, sondern als Musiklehrer an die Mittelschule
Sterzing. Um die damit zusammenhängenden Beeinträchtigungen der
Choraktivität möglichst gering zu halten, erklärte sich Johann Wachtler
bereit, die Chorleiterausbildung zu absolvieren und Ingenuin Brugger
bei Bedarf zu vertreten.

Auch Faschingsunterhaltungen
wurden regelmäßig abgehalten. Die dritte Veranstaltung dieser Art ging
1962 erstmals im Stiftstheater über die Bühne - Spielleiter war damals
übrigens Hw. Chrysostomus Giner, der jetzige Abt des Klosters Neustift.
Um das Geld für die
Autorensteuer zu sparen, trat der Gesangsverein diesmal unter der
Bezeichnung "Pfarrchor" auf, was im Grunde den Tatsachen entsprach, da
der Männerchor häufig auch die Messfeiern mitgestaltete.
Nach mehrjähriger
Unterbrechung fand dann 1966 die vierte Faschingsunterhaltung statt.
Unter tatkräftiger Mithilfe des Chorleiters im Stift, Hw. Martin
Peintner, erstellte man ein buntes Programm
Trotz einigen Bedenken hatte
man 1966 einen Auftritt im Bierzelt von Schabs übernommen, musste aber
schon nach den ersten Liedern feststellen, dass ein gepflegter
Chorgesang dort nicht gefragt war.
1968 folgte die nächste
Faschingsrevue. Die Vorstellungen, die über Bezirksgrenzen hinaus
Beachtung fanden, wurden erstmals auf Tonband aufgenommen.
Ein schwerer Schlag war der
plötzliche Tod des Chorleiters Ingenuin Brugger, der am 30. März 1968
bei Mittewald mit seinem Auto verunglückte. Auf der Vollversammlung
wählte man Martin Peintner zum Nachfolger.
Am 14. Jänner 1969 feierte
man im Gasthof Pacher das zehnjährige Bestehen des Vereins.
Am 6. März wurde Franz
Markart bei der Vollversammlung zum Obmann gewählt. Josef Huber, der
zehn Jahre lang mit großem Einsatz und mit viel Geschick dieses Amt
ausgeübt hatte, stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.
Am 7. Juni erfolgte die
Ehrung von Hw. Andreas Meister und Peter Winkler.
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